Umzug

Umzugsstress vermeiden: So hilft eine adäquate Vorbereitung

Umgezogen wird immer: Jüngere ziehen dabei statistisch wenig überraschend häufiger als ältere Menschen um – auch Frauen packen laut einer Studie der Deutschen Post häufiger ihre Sachen und ziehen in ein neues Zuhause um. Unabhängig von Geschlecht, Alter und Wohnort, sorgen Umzüge aber auch immer für ein wenig Stress. Der lässt sich durch eine zielführende Vorbereitung mitunter nicht ganz eliminieren, aber zumindest reduzieren.

Frühzeitig alles in die Wege leiten

Bei einem Umzug gilt es an viel zu denken: Das Mobiliar von A nach B zu bewegen, steht dabei nicht einmal an erster Stelle. Ebenso wird der eigene Kalender durch verschiedene bürokratische Ummeldungen gefüllt, zum Beispiel bei der eigenen Bank, den jeweiligen Versicherungen oder beim Arbeitgeber und Finanzamt. Später steht natürlich noch der Gang zur Ummeldung im Bürgerbüro an. Frühzeitig sollte ein Nachsendeauftrag bei der Post hinterlegt werden. Der lässt sich auf einen Stichtag datieren, ab da an geht die Post automatisch an die neue Anschrift, selbst wenn auf dem Brief noch die alte Adresse steht.

Abseits dieser behördlichen und bürokratischen Vorgänge und der Planung, die für die vielleicht neue Inneneinrichtung anfällt, ergibt sich der größte Planungs-, Zeit- und Kraftaufwand durch den eigentlichen Umzug. Da macht es nicht einmal einen so großen Unterschied, ob innerhalb der Stadt oder sogar über das Bundesland hinaus umgezogen wird.

Umzug in Eigenregie oder mit professioneller Hilfe?

Vor dieser Entscheidung stehen allen voran junge Menschen. Wenn die Einrichtung noch überschaubar ist, weil man aktuell beispielsweise in einer WG oder einem kleinen Studenten-Appartement wohnt, lässt sich der Umzug mitunter auch mit zwei oder drei anpackfähigen Freunden und Verwandten selbst meistern. Mit dem Alter und einem quasi ständig größer werdenden Haushalt, wird das schon schwieriger – zumal leichte, günstige Möbel bis dahin schon immer häufiger schweren sowie hochwertigen Massivholzmöbeln gewichen sind.

Ein Umzugsunternehmen Berlin wird für Berliner, die es da hinzieht, die innerhalb der Stadt umziehen oder aus der Stadt herausziehen, spätestens ab einer Zwei-Zimmer-Wohnung eine Überlegung wert sein – bei größeren Wohnungen oder gar Häusern aufgrund des umfangreicheren Mobiliars oft sowieso. Derartige Umzugsunternehmen können, auch speziell in einer Großstadt, viele lästige Aufgaben abnehmen. Meistens bieten sie verschiedene Leistungspakete an, zum Beispiel nur den eigentlichen Abbau und Transport oder inklusive Aufbau und eventuell sogar inklusive des Einpackens der losen Haushaltsgegenstände.

Wer einen Umzugshelfer Berlin sucht und sich selbst um quasi gar nichts kümmern möchte, fährt mit einer Komplettlösung gut. Meistens lassen sich die zu erwartenden Kosten aber nicht unwesentlich reduzieren, indem man sich selbst zumindest um das Einpacken von Kleidung und kleineren Haushaltsutensilien kümmert. Professionelle Umzugsunternehmen sollten sich nach Beauftragung um mehrere Aspekte des Umzugs sorgen, wie beispielsweise das fristgerechte Anmelden eines Parkverbots sowie die Beschaffung notwendiger Geräte. Letztere sind manchmal notwendig, wenn es von höhergelegenen Wohnungen ebenso in höhergelegene Wohnungen geht – dann kann ein Lift den ganzen Prozess erheblich beschleunigen und zugleich Kraft sparen.

Frühzeitig um die neue Einrichtung Gedanken machen

Umzüge sind abgesehen davon auch eine gute Gelegenheit, um sich von altem Mobiliar und nicht länger benötigten Sachen zu trennen. Das reduziert einerseits den Aufwand und damit die zu erwartenden Kosten, andererseits wird bei Umzügen häufig sowieso Sperrmüll angemeldet – es liegt nahe, dann direkt ganzheitlich zu entsorgen. Wer sich für das neue Zuhause auch neue Möbelstücke anschaffen möchte, lässt diese natürlich am besten direkt auch an die neue Adresse versenden. Dort können sie bis zum eigentlichen Umzugstag sogar schon einen Teil der Einrichtung bilden. Das ist ideal, wenn das neue Zuhause etwas weiter vom alten Zuhause entfernt ist und man da beispielsweise spontan mal eine Nacht verbringen möchte, bevor die alte Einrichtung tatsächlich da eingetroffen ist.

Ebenfalls frühzeitig gilt es, zumindest bei Mietern, sich um die Übergabe der alten Wohnung zu kümmern. Die ist je nach Mietvertrag mindestens besenrein zu hinterlassen, gegebenenfalls ist noch zu tapezieren oder es müssen einige kleinere Reparaturen erledigt werden. Auch diese Aufgaben kann man wahlweise in Eigenregie übernehmen, um sich Kosten zu sparen, oder sich stattdessen des Aufwands entledigen – was dann aber mit zusätzlichen Kosten für die Beauftragung der jeweiligen Dienstleister verbunden ist.