Umzug

Stressfrei ins neue Zuhause – so sollte ein Umzug Schritt für Schritt vorbereitet werden

Nach einem Umzug ändert sich potenziell viel im Leben. Plötzlich lebt man in einem neuen Viertel, nutzt andere Parkplätze oder öffentliche Verkehrsmittel, auch muss man sich vor Ort erst an die neuen Geräusche gewöhnen. Erfahrungsgemäß sorgt für den größten Stress aber der Umzug selbst, was auch nachvollziehbar ist. Wer viele Jahre in seinem aktuellen Zuhause wohnte, muss schließlich viel transportieren (lassen). Zudem ist noch an zahlreiche bürokratische Vorgänge zu denken.

Frühzeitig zu planen lohnt sich

Ein Umzug ist mehr als “nur” Möbeltragen und vollgepackte Umzugskartons. Verträge müssen geändert werden, Termine geben einzelne feste Abläufe vor. Zudem muss das alte Zuhause, vor allem im Fall von Mietwohnungen, wieder hergerichtet werden, während simultan schon einzelne Arbeitsschritte in der neuen Wohnung oder dem neuen Haus laufen. Bei einem kleinen Haushalt, zum Beispiel der Azubi- oder Studentenwohnung, ist der Haushalt noch überschaubar. Das Gegenteil trifft auf Familien zu, denn hier gilt es nicht nur Wohn- und Schlafzimmer, sondern auch die Kinderzimmer umzuziehen.

Historisch sind vor allem die Norddeutschen sehr umzugswillig, sie ziehen laut gängigen Statistiken am häufigsten um, gefolgt von Süddeutschen. Unabhängig davon, ob man innerhalb seines Bundeslandes oder quer durch die Republik umzieht, sollte der Umzugstermin frühzeitig festgelegt werden. Das ist der Termin, der anschließend alle weiteren Schritte beeinflusst. Ebenfalls zu bedenken: Wochenenden sowie die Phase rund um das Ende des Monats sind bei Umzügen besonders beliebt. Sofern es zeitlich möglich ist, könnte ein Umzug unter der Woche daher Vorteile bieten.

Eine Bestandsaufnahme in den heimischen vier Wänden

Bevor alles verpackt und vorbereitet wird, sollte man sich einen Überblick verschaffen. Umzüge sind traditionell gute Gelegenheiten, um alte Sachen auszusortieren, für die man im neuen Zuhause sowieso keine Verwendung mehr hat. Außerdem sollte man sich, speziell in Großstädten, frühzeitig um helfende Hände bemühen. Ein Umzugsunternehmen aus Berlin ist für Menschen, die entweder innerhalb Berlins umziehen, fortziehen oder in die Hauptstadt ziehen, eine signifikante Erleichterung. Das gilt umso mehr für große Haushalte, wo es viele und mitunter auch sehr schwere Möbel zu bewegen gilt.

Sachen, die aussortiert wurden, kann man wahlweise verschenken oder verkaufen. Findet sich kein Abnehmer, kann sich das beauftragte Umzugsunternehmen normalerweise auch gleich um die fachgerechte Entsorgung kümmern. Das hat den Vorteil, dass sich das eigentliche Transportvolumen reduziert. Wichtig: Vorab sollte man sich über etwaige Zusatzleistungen des Umzugsunternehmens informieren. Sie alle transportieren Möbel, auch demontiert werden diese normalerweise standardmäßig. Der erneute Aufbau ist hingegen häufiger eine Zusatzleistung. Selbiges gilt für das Ein- und Auspacken von kleineren Sachen in Kartons.

Einen konkreten Zeitplan und eine Checkliste erstellen

Die Umzugsfirma in Deutschland möglichst frühzeitig zu buchen ist besonders wichtig, schließlich lässt sich ein Umzugstermin bei schon gekündigter Wohnung oder einem bereits verkauften Haus nicht beliebig verschieben. Je früher man bucht, umso sicherer darf man sich sein, dass das jeweilige Unternehmen an dem jeweiligen Tag noch Aufträge annimmt.

Anschließend geht es an die Planung, die zum Beispiel so aussehen könnte:

Einige Wochen vorher sollte man sich, wie bereits dargelegt, um die Auftragsvergabe an eine Umzugsfirma bemühen. Weitere nötige Schritte:

  • Verträge prüfen und aufschreiben, welche Dienstleister und Vertragspartner über den Umzug informiert werden müssen
  • Urlaub beantragen
  • sofern sich Haustiere im Haushalt befinden, sollte man früh überlegen, ob diese zwischenzeitlich bei Bekannten untergebracht werden
  • nicht mehr benötigte Sachen werden entrümpelt, für die Entsorgung vorgesehene Möbelstücke können bereits in einer kleinen Liste erfasst werden

Rund zwei Wochen vor dem Umzugstermin sollten Kartons gepackt, Übergabetermine abgestimmt und Adressänderungen vorbereitet werden. In den letzten Tagen vor dem Umzug können dann die gängigen Alltagsgegenstände eingepackt und der Kühlschrank so langsam geleert werden. Besonders wichtige Unterlagen sollten separat aufbewahrt werden, damit diese im Zweifelsfall schnell auffindbar sind.

An die wichtigsten Dinge in der neuen Wohnung denken

Besonders wichtige und häufig benötigte Dinge sollten separat verstaut werden, damit diese in der ersten Nacht im neuen Zuhause sofort griffbereit sind. Dazu gehören:

  • Hygieneartikel und Toilettenpapier
  • Kleidung für wenige Tage
  • Medikamente
  • Bettwäsche
  • Ladegeräte und Werkzeug

Das stellt sicher, dass man vor der ersten Nacht nicht erst alle Kisten ausräumen muss, um beispielsweise Toilettenpapier oder wichtige Medikamente zu finden.